7 wichtige Tipps für eine Patellaluxation bei Hunden

Eine Patellaluxation bei Hunden, auch bekannt als Kniescheibenluxation, ist eine häufig auftretende orthopädische Erkrankung. Dieses Problem kann von leicht bis schwerwiegend variieren und verursacht Schmerzen und Mobilitätsprobleme bei Ihrem vierbeinigen Freund. In diesem Blog besprechen wir die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung sowie praktische Tipps zur Verbesserung der Lebensqualität Ihres Haustieres.

Was ist eine Patellaluxation?

Wenn Ihr Tier an einer Patellaluxation leidet, hat Ihr Vierbeiner eine Erkrankung der Kniescheibe. Dabei springt die Kniescheibe (die Patella) aus ihrer normalen Position in der Furche des Oberschenkels heraus. Durch die Knieprobleme beim Hund kann das Tier unter Schmerzen, Lahmheit und einer Abweichung beim Laufen leiden.

Es gibt vier Schweregrade der Erkrankung. Sie kann leicht sein (Grad 1), wobei die Kniescheibe gelegentlich aus der Furche springt und von selbst zurückkehrt. Sie kann auch schwer sein (Grad 4), wobei die Kniescheibe dauerhaft aus der Furche bleibt und nicht von selbst zurückkehrt.

In welchem Alter tritt eine Patellaluxation bei einem Hund auf?

Die Erkrankung kann in verschiedenen Altersstufen auftreten. Oft wird sie jedoch erstmals bemerkt, wenn das Tier noch jung ist, zwischen 4 Monaten und 1 Jahr alt. Wenn die Erkrankung eine mildere Form annimmt, kann sie auch erst in einem späteren Alter bemerkt werden. Patellaluxation bei Hunden ist erblich bedingt und tritt bei bestimmten Rassen häufiger auf.

Wie erkennt man eine Patellaluxation bei einem Hund?

Die Symptome der Erkrankung sind sehr unterschiedlich. Das Alter des Tieres und der Schweregrad der Erkrankung spielen dabei eine große Rolle. So können Sie die Erkrankung erkennen:

  • Lahmheit: Das Tier kann (manchmal) lahm laufen, insbesondere nach dem Laufen oder Spielen.
  • Hinken: Das Tier kann manchmal plötzlich anfangen zu hinken oder beim Laufen ein Bein anheben.
  • Anzeichen von Schmerzen: Der Vierbeiner kann Anzeichen von Schmerzen zeigen, z. B. durch Lecken des Knies oder plötzliches Winseln.
  • Auslassen von Schritten: Es kann so aussehen, als würde ein Schritt ausgelassen und das Bein gebeugt bleiben.
  • Unregelmäßiger Gang: Das Tier kann in einem unregelmäßigen Rhythmus laufen.
  • Schwellung: In einigen Fällen kommt es zu einer Schwellung um das Knie herum.
  • Verminderte Aktivität: Der Vierbeiner kann nicht mehr aktiv sein und möchte beispielsweise nicht mehr rennen oder springen.

Wie kann ich feststellen, ob mein Hund an Patellaluxation leidet?

Um festzustellen, ob Ihr Haustier an einer Erkrankung der Kniescheibe leidet, ist es wichtig, das Verhalten Ihres Vierbeiners zu analysieren. Beobachten Sie anhand der oben genannten Symptome, ob er oder sie dieses Verhalten zeigt. Wenn Sie glauben, dass Ihr Haustier an dieser Erkrankung leidet, konsultieren Sie einen Tierarzt. Es ist wichtig zu wissen, dass die Erkrankung häufiger bei kleinen Rassen auftritt, aber auch bei größeren Rassen vorkommen kann.

Ist eine Patellaluxation schmerzhaft?

Eine Patellaluxation bei einem Hund kann schmerzhaft sein. Das Ausmaß der Schmerzen hängt vom Grad der Erkrankung ab. Manche Menschen glauben, dass sie einen Hund mit Patellaluxation einschläfern lassen müssen, aber das ist oft nicht der Fall. Mit dem richtigen Behandlungsplan gibt es viele Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern und die Erkrankung zu behandeln.

Was kann ich gegen eine Patellaluxation bei meinem Hund tun? 7 Tipps

Wenn Sie glauben, dass Ihr Vierbeiner an dieser Erkrankung leidet, ist es wichtig, etwas dagegen zu unternehmen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Erkrankung diagnostizieren können und was Sie tun können, um sie zu behandeln.

1. Besuchen Sie einen Tierarzt

Konsultation beim Tierarzt

Bei Verdacht auf diese Erkrankung ist es wichtig, einen Spezialisten aufzusuchen. Der Arzt kann den Schweregrad der Erkrankung feststellen.

Röntgenaufnahmen

Verlangen Sie Röntgenaufnahmen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eventuelle Begleitprobleme zu entdecken.

2. Medikamente und Gewichtsmanagement

Medikamente

Möglicherweise werden bestimmte Medikamente oder Schmerzmittel verschrieben. Diese dienen oft nicht der Behandlung der Erkrankung, sondern der Linderung von Schmerzen und Entzündungen.

Nahrungsergänzungsmittel

Verwenden Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin oder Chondroitin, um die Gelenke zu unterstützen.

Gewichtsmanagement

Achten Sie darauf, dass das Tier ein gesundes Gewicht behält, um die Gelenke nicht zu belasten. Verwenden Sie gegebenenfalls eine spezielle Diät und sorgen Sie für regelmäßige, aber ruhige Bewegung.

3. Bewegung und Physiotherapie

Eingeschränkte Bewegung

Vermeiden Sie intensive Aktivitäten. Lassen Sie das Tier beispielsweise nicht zu viel Treppen steigen oder vom Sofa springen. Auch zu viel Laufen sollte vermieden werden.

Physiotherapie

Bei einer Patellaluxation bei einem Hund kann Physiotherapie sehr hilfreich sein. Damit lassen sich die Muskeln rund um die Knie stärken.

Hydrotherapie

Zur Heilung einer Patellaluxation bei einem Hund wird manchmal Hydrotherapie eingesetzt. Dabei wird Schwimmen als schonende körperliche Bewegung genutzt.

4. Chirurgische Optionen

Operation bei Patellaluxation beim Hund

In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein. Manche Menschen entscheiden sich gegen eine Operation des Tieres. In diesem Fall kann es notwendig sein, viele andere Maßnahmen wie Physiotherapie oder Low-Level-Lasertherapie als Ergänzung zu ergreifen.

Postoperative Versorgung

Sorgen Sie für eine gute Nachsorge nach der Operation mit Schmerzbehandlung und einer guten Rehabilitation. Seien Sie ruhig und liebevoll zu dem Tier.

5. Anpassungen im Haus

Treppen

Verwenden Sie spezielle Treppen, um Sprünge zu vermeiden. Stellen Sie beispielsweise eine kleine Treppe neben das Sofa oder das Bett.

Bequemer Schlafplatz

Sorgen Sie für einen weichen Schlafplatz, auf dem das Tier bequem liegen kann. Der Körper braucht nämlich zusätzliche Entspannung und Komfort, um Schmerzen zu vermeiden oder zu lindern.

6. Ergänzende Therapien

Rotlichttherapie

Verwenden Sie Rotlichttherapie, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern. Weiter unten in diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, was Rotlichttherapie für Ihr geliebtes Tier bedeuten kann.

7. Vorbeugende Maßnahmen

Regelmäßige Kontrollen

Gehen Sie regelmäßig zum Tierarzt, um den Zustand der Gelenke zu überprüfen.

Knieprobleme bei Hunden und Low-Level-Lasertherapie

Die Low-Level-Lasertherapie, auch Rotlichttherapie genannt, ist eine gute Behandlungsmethode für die Patellaluxation Ihres Hundes. Auch bei anderen Beschwerden ist die Lasertherapie eine gute Behandlungsmethode.

Was genau bewirkt die Lasertherapie?

Die Low-Level-Lasertherapie nutzt niedrige Laserstärken, um zelluläre Prozesse anzuregen. Dies kann zur Linderung von Schmerzen und Beschwerden beitragen. Deshalb kann die Lasertherapie für Ihren Vierbeiner wirken:

  • Schmerzlinderung;
  • Entzündungshemmende Wirkung;
  • Bessere Durchblutung;
  • Beschleunigte Genesung.

Rotlichttherapie und die Wissenschaft

Die Anwendung der Low-Level-Lasertherapie, auch Rotlichttherapie genannt, ist wissenschaftlich erwiesen. Bei dieser Therapie werden Lasergeräte mit einer speziellen Frequenz von Lichtenergie mit geringer Leistung eingesetzt. Dieses Licht sorgt für Wechselwirkungen mit dem Gewebe im Körper Ihres Hundes. Dies führt zu einer Verringerung von Schmerzen, Schwellungen, Entzündungen und verschiedenen Erkrankungen. Diese Therapie kann sowohl bei Menschen als auch bei Tieren angewendet werden.

Was kann PowerCure für Ihren Vierbeiner bedeuten?

Der PowerCure-Laser hat bereits vielen Tieren geholfen, Schmerzen, Beschwerden und Erkrankungen zu lindern. So haben wir bereits viele positive Erfahrungen von Haustieren und ihren Besitzern erhalten. Die Kosten für die Lasertherapie bei Hunden sind oft auch geringer als die Kosten, die Sie für andere Behandlungsmethoden zahlen müssen.

Erfahrungen mit PowerCure

Sie können den PowerCure (Pro) Laser für den Heimgebrauch erwerben. So können Sie Ihren geliebten Vierbeiner selbst an seinem vertrauten Ort behandeln. Der Laser ist nicht nur für Ihr Haustier nützlich, sondern kann auch ein gutes Hilfsmittel für Sie selbst, Ihre Mitbewohner und sogar für Pferde sein. Und er kann bei fast allen Beschwerden eingesetzt werden!

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