Piercing entzündet? 5 Dinge die du jetzt selbst tun kannst
Wenn dein Piercing entzündet ist, weißt du, wie unangenehm das sein kann. Glücklicherweise gibt es Maßnahmen, die du selbst ergreifen kannst, um den Entzündungsprozess zu hemmen. Hier findest du alle Tipps und Tricks zur Behandlung eines entzündeten Piercings.
Woran erkennst du, dass dein Piercing entzündet ist?
Wenn dein Piercing entzündet ist, kannst du dies an mehreren Symptomen erkennen. Wenn das Piercing gerade erst gestochen wurde, ist es natürlich normal, dass es empfindlich und gerötet ist und vielleicht etwas angeschwollen ist. Wenn dein Piercing jedoch nicht neu ist, gibt es Anzeichen, auf die du achten solltest. Dies sind Symptome eines entzündeten Piercings:
- Anhaltende Rötung und Schwellung
- Schmerzen, Überwärmung oder ein pochendes Gefühl
- Eiter oder Flüssigkeit um die Stelle herum
- Hartes oder geschwollenes Gefühl
- Das Piercing heilt auch nach längerer Zeit nicht ab
Wenn die Beschwerden nicht nachlassen und du viel Eiter oder sogar Blut hast, ist es ratsam, den Hausarzt aufzusuchen. In seltenen Fällen kann es auch zu Fieber oder Unwohlsein kommen; dann ist es besonders wichtig, zum Hausarzt zu gehen.
Wie lange darf ein Piercing entzündet sein?
Wenn du das Piercing richtig pflegst, ist eine leichte Reizung normal. Diese sollte jedoch nicht lange anhalten, höchstens 3 Tage. Außerdem hängt es auch von der Art des Piercings ab. Wenn du beispielsweise ein entzündetes Bauchnabelpiercing hast oder andere Piercings, die durch die Haut gehen, sollte eine Entzündung nach 3–5 Tagen abgeklungen sein. Bei Knorpelpiercings, zum Beispiel wenn dein Helix-Piercing entzündet ist, musst du schneller handeln. Der Knorpel ist nämlich weniger gut durchblutet, wodurch sich Entzündungen schneller verschlimmern können. Wenn die Entzündung nach 2 Tagen nicht nachlässt, gehe schnell zum Piercer oder zum Hausarzt.

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Was darfst du nicht tun, wenn dein Piercing entzündet ist?
Bei einem entzündeten Piercing gibt es auch einige Dinge, die du besser nicht tun solltest. Es ist besonders wichtig, die Stelle so hygienisch wie möglich zu halten. Folgendes solltest du besser vermeiden:
- Am Piercing drehen oder ziehen, das reizt die Haut
- Nicht mit schmutzigen Händen berühren, um keine Bakterien zu übertragen
- Keine aggressiven Mittel wie Alkohol, Wasserstoffperoxid oder starke Seifen verwenden – das trocknet die Haut aus
- Nicht versuchen, das Piercing selbst zu entfernen – das kann zu einer Verschlimmerung oder Narbenbildung führen
- Nicht mit engen Pflastern abdecken – so gelangt zu wenig Luft an die Stelle
- Verwende keine Hausmittel wie Essig oder Zahnpasta
Nachdem du nun weißt, was du besser nicht tun solltest, erklären wir dir nun, was du bei einem entzündeten Piercing tun kannst.
5 Maßnahmen, die du bei einem entzündeten Piercing selbst ergreifen kannst
Ein entzündetes Piercing kannst du größtenteils ganz einfach selbst behandeln. Wenn du dir unsicher bist oder die Beschwerden nicht nachlassen, ist es wichtig, deinen Piercer oder Hausarzt zu konsultieren. Im Folgenden findest du Tipps, die du selbst umsetzen kannst, um den Entzündungsprozess zu stoppen.
1. Halte die Stelle gut sauber
Wasche dir gründlich die Hände und reinige das Piercing vorsichtig. Am besten verwendest du dazu eine Salzlösung oder einen speziellen Piercing-Reiniger. Wende dich zur Sicherheit an deinen Piercer, wenn du dir unsicher bist, was du verwenden kannst. Reinige den Bereich um das Piercing 1–2 Mal täglich vorsichtig.
2. Wende Wärme an
Wende Wärme an, zum Beispiel mit einem sauberen Tuch und warmem Wasser, um die Durchblutung anzuregen. Dadurch gelangt der Eiter außerdem besser an die Oberfläche. Wende diese Methode zweimal täglich für jeweils 5 Minuten an, achte aber darauf, den Bereich danach gründlich abzutrocknen.
3. Lass die Haut ausreichend atmen
Lass das Piercing so gut wie möglich atmen und vermeide enge Pflaster oder Kleidung. Mit mehr Luft hat dein Piercing mehr Platz, um sich gut zu erholen.
4. Lebe gesund
Wenn du ausreichend schläfst, dich gesund ernährst und viel Wasser trinkst, ist dein Körper gesünder. Dadurch kannst du Entzündungen schneller lindern, deine Haut regenerieren und dein Immunsystem stärken.
5. Wende Rotlichttherapie an
Behandle die Stelle mit Rotlichttherapie. Dies trägt zur Verbesserung der Durchblutung bei, beschleunigt den Heilungsprozess und lindert Entzündungen. Das kannst du heutzutage ganz einfach selbst durchführen.

Wie hilft Rotlichttherapie bei einer Piercing-Entzündung?
Die Rotlichttherapie unterstützt den Heilungsprozess eines entzündeten Piercings, indem sie die natürliche Heilung der Haut anregt. Dies geschieht auf verschiedene Weise:
- Durch die Verbesserung der Durchblutung, wodurch mehr Nährstoffe und Sauerstoff in die Haut gelangen. Dies hilft deinem Körper, Abfallstoffe und Bakterien schneller abzutransportieren.
- Die Beschleunigung der Zellfunktion und die Anregung der Bildung neuer Hautzellen. Dies trägt zur Regeneration von geschädigtem Gewebe bei.
- Die Hemmung von Entzündungen, Schwellungen und Rötungen durch das Ausgleichen der natürlichen Entzündungsprozesse.
- Die Linderung von Schmerzen und Reizungen durch die schnelle Hautregeneration und die verbesserte Durchblutung.
Die Rotlichttherapie kann eine sehr gute Lösung zur Behandlung eines entzündeten Piercings sein. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, das Piercing gut sauber zu halten und generell gesund zu leben.
Rotlichttherapie mit PowerCure bei Piercings
Der PowerCure Pro ist ein Rotlichttherapiegerät, das Sie bei einem entzündeten Piercing einsetzen können. Es bietet die oben genannten Vorteile und lässt sich ganz einfach zu Hause anwenden. Bereits mit einer Behandlung von nur 1–2 Minuten pro Tag können Sie den Heilungsprozess unterstützen. Darüber hinaus können Sie den PowerCure-Laser auch bei anderen Beschwerden und Erkrankungen einsetzen – sowohl bei Menschen als auch bei Tieren!