Entzündete Nagelhaut? So wirst du das Problem schnell los
Wenn deine Nagelhaut entzündet ist, weißt du, wie unangenehm das ist. Die Behandlung solcher Entzündungen kann ziemlich schwierig sein, und sie treten oft wieder auf. Hier erfährst du, wie du deine entzündete Nagelhaut behandeln kannst.
Was ist die Ursache für eine entzündete Nagelhaut?
Eine entzündete Nagelhaut wird fast immer durch Bakterien verursacht. Diese Bakterien dringen oft über eine Hautverletzung in die Haut ein, zum Beispiel bei kleinen Wunden oder Hautfetzen. Dies sind häufige Ursachen:
- Kleine Wunden oder Hautfetzen durch Nägelkauen oder Herumzupfen
- Trockene Nagelhaut durch Kälte, Reinigungsmittel oder häufiges Händewaschen
- Nägelkauen oder Daumenlutschen
- Das Verbleiben von Feuchtigkeit oder Schmutz unter oder um den Nagel herum
Schon ein kleines Hautfädchen oder ein Risschen kann ausreichen, um eine Entzündung auszulösen. Achten Sie daher stets auf Ihre Hygiene und auf Gewohnheiten, die dazu führen können.
Wie lange darf eine entzündete Nagelhaut anhalten?
Diese Entzündung sollte eigentlich höchstens eine Woche andauern. Bei richtiger Pflege sollten die Beschwerden deutlich nachlassen. Innerhalb weniger Tage sollte es besser werden, und innerhalb einer Woche ist die Entzündung meist weitgehend abgeklungen. Ist dies nicht der Fall oder treten die Entzündungen häufig wieder auf, ist es wichtig, die Nagelhaut besonders sorgfältig zu pflegen.
Was solltest du bei einer Nagelhautentzündung nicht tun?
Es gibt sicherlich einige Dinge, die man besser nicht tun sollte, wenn die Nagelhaut entzündet ist. Manche Gewohnheiten können die Entzündung und die Schmerzen an der Nagelhaut nämlich verschlimmern. Folgendes solltest du besser unterlassen:
- Die Nagelhaut abschneiden oder entfernen, auch nicht mit einer speziellen Zange oder Schere
- An den Fingern herumzupfen
- Eiter ausdrücken
- An den Nägeln kauen oder daran nagen
- Aggressive Mittel wie starke Seife, Alkohol oder Aceton verwenden
- Die Stelle feucht halten
Ist es sinnvoll, die Nagelhaut bei einer Entzündung einzuweichen?
Bei einer Entzündung ist es wichtig, die Nagelhaut nicht zu lange einweichen zu lassen. Auch nicht in einem Sodabad, obwohl dies manchmal empfohlen wird. Ein paar Minuten können manchmal helfen, Schmutz zu entfernen und die Haut weich zu machen, aber wenn man dies zu lange tut, kann es genau das Gegenteil bewirken. Die Haut kann nämlich zu weich und empfindlich werden, wodurch Bakterien eine größere Chance haben, die Entzündung zu verschlimmern.

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6 Tipps, wenn deine Nagelhaut entzündet ist
1. Halte deine Hände gut trocken und sauber
Spüle deine Finger einmal täglich vorsichtig mit lauwarmem Wasser ab. So entfernst du Schmutz und Bakterien. Trockne sie danach immer gut ab, um die Entzündung nicht zu verschlimmern.
2. Verwende Nagelhautöl
Mit dem richtigen Nagelhautöl pflegst du deine Nagelhaut optimal. Ein pflegendes Öl wie Mandel- oder Jojobaöl hält sie geschmeidig und beugt Trockenheit und Rissen vor. Trage das Öl sanft auf deine Finger auf, drücke aber nicht zu fest, wenn deine Nagelhaut noch schmerzhaft oder gerötet ist.
3. Trage eine regenerierende Hand- oder Nagelhautcreme auf
Verwende eine Creme mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Sheabutter, um die Haut zu regenerieren. Dies ist nicht nur wichtig, um Bakterien fernzuhalten, sondern auch, um kleine Wunden oder Risse zu vermeiden.
4. Verwende eine Ziehsalbe
Eine Ziehsalbe bei einer entzündeten Nagelhaut kann helfen, wenn du unter Eiter oder einem pochenden und gespannten Gefühl am Nagel leidest. Dies kann dazu beitragen, dass die Entzündung nach oben tritt. Verwende diese nur, wenn andere Lösungen nicht gut wirken, und decke deine Finger gegebenenfalls mit einem Pflaster ab.
5. Schütze deine Hände
Arbeitest du viel mit deinen Händen? Dann schütze deine Hände, wann immer es möglich ist. Trage zum Beispiel Handschuhe im Garten sowie beim Putzen oder Abwaschen. So verhinderst du, dass die Nagelhaut beschädigt wird oder die Reizung immer wieder auftritt.
6. Wende die Rotlichttherapie an
Wende die Rotlichttherapie an deinen Fingern an. Das stärkt die Haut und hilft, Entzündungen und Reizungen zu lindern. Schon mit ein paar Minuten täglich kannst du deine beschädigten Nagelhautstellen behandeln oder sogar vorbeugen.

Wie hilft die Rotlichttherapie bei entzündeten Nagelhauträndern?
Die Rotlichttherapie hilft bei entzündeten Nagelhauträndern, indem sie die Regeneration anregt. Das kann sie ganz konkret bewirken:
- Verringerung von Entzündungen durch Beruhigung des Entzündungsprozesses. Dadurch lassen Schwellungen und Empfindlichkeit nach.
- Anregung der Durchblutung, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe schneller zum geschädigten Gewebe gelangen und die Regeneration beschleunigt wird.
- Unterstützung der Regenerationsfähigkeit der Hautzellen, wodurch kleine Wunden schneller verheilen.
- Linderung von Schmerzen und Druckgefühl.
Rotes Licht kann eine gute Behandlung bei einer Entzündung der Nagelhaut sein. Es lindert nicht nur die Beschwerden, sondern kann sogar dazu beitragen, einer erneuten Entzündung vorzubeugen. Sie können die Behandlung selbst zu Hause durchführen, zum Beispiel mit dem PowerCure Pro-Laser.
Nagelhaut mit PowerCure behandeln
Der PowerCure Pro-Laser ist ein Rotlichttherapiegerät, das Sie bei Entzündungen einsetzen können. Damit lassen sich auch entzündete Nagelhaut behandeln oder vorbeugen. Mit nur wenigen Minuten pro Tag können Sie sich selbst behandeln.